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Alge Jahre wieder!

Alge Jahre wieder ist Weihnachten. Drei Tage „Auszeit“ vom Alltag. Neben reichlich Nahrungsaufnahme und dem Bestaunen, Ausprobieren und Nutzen von Geschenken bleibt (hoffentlich) auch Zeit für Müßiggang und kuriose Gedankengänge. Wann hast du etwa zuletzt durch ein Mikroskop geschaut? Oder durch ein Kaleidoskop? In einer immer komplexer werdenden Welt, tut es gut, sich auch mal auf Kleinigkeiten zu konzentrieren. Das Bild zu diesem Blogbeitrag gibt dazu Gelegenheit.

 

Auf dem Bild zu sehen sind Kieselalgen. Und zwar so, wie man sie bei einem Blick in ein Mikroskop sehen würde. Denn ohne Mikroskop wären ihre faszinierenden Formen für das menschliche Auge schlicht unsichtbar: Kieselalgen sind nämlich nur 5 bis 200 Mikrometer groß, ein Mikrometer ist ein Tausendstel Millimeter. Ein Arrangement von zirka 100 Kieselalgen wäre zirka so groß wie ein i-Tüpfelchen in diesem Text.

 

Reich an Formen, reich an Nährstoffen
Es ist nicht bekannt, warum (Neugierde? Selbstdarstellung wer das kurioseste Forschungsobjekt hat?) und wann (in dein Weihnachtsfeiertagen? An einem x-beliebigen Montag?)  diverse untereinander konkurrierende Mikroskop-Wissenschaftler im späten 19. Jahrhundert damit begonnen hatten, Kieselalgen-Formen kunstvoll zu arrangieren und daraus Kaleidoskopbilder zu machen. Aber sie taten es. Und sie sind ja nun wirklich schön anzusehen, diese Kieselalgen. Das Bild zu dem Blogbeitrag ist der Beweis! Und eine Gemeinsamkeit haben sie mit der grün-kugeligen Chlorella: Beides sind Mikroalgen. Beide sind also sehr klein – die eine, also die Kieselalgen, überraschen uns mit ihren grandiosen Formen, die anderen – die Chlorella Algen – mit ihrem Nährstoffreichtum.

 

Uff. Genug philosophiert. Zeit für eine kühle HELGA!