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Algenküche: nicht nur Sushi!

Wer an Algen in der Küche denkt, braucht nicht lange um an Sushi zu denken – dabei hat die Algenküche so viel mehr zu bieten!

Jeder echte Foodie weiß schon lange: das Zukunft der Ernährung liegt im Wasser! Algen jeder Art sind zwar schon seit Jahrhunderten wichtiger Bestandteil der Ernährung des Menschen, allerdings sind sie im Laufe des letzten Jahrhunderts ziemlich aus der Mode gekommen. Das wird sich jedoch mit der wachsenden Weltbevölkerung und einer Umorientierung zu einer mehr pflanzenbasierten Ernährung wieder ändern. Denn Algen sind gesund, nachhaltig – ja sogar CO2 defiziär – und richtig zubereitet richtig lecker.

 

Makro vs. Mikro

Die bekanntesten Algen aus der Küche sind ganz klar: Nori, eigentlich ein Seegras, wird in großen Mengen in Asien aber mittlerweile auch in Europa, in Form von Maki, Onigiri oder als Snack zwischendurch verzerrt. Für Liebhaber der asiatischen Küche ist sicher auch Wakame nichts unbekanntes auf dem Teller – das Seegras wird oft in Misosuppen oder als Salat angeboten. Kelp und Kombu sind weitere Seegras-„Algen“ die als Salat oder Suppenbasis in Asien angeboten werden, bei uns findet man sie leider noch sehr selten.
Wie vielleicht schon klar wird – bei diesen Algen handelt es sich eigentlich um „essbares Seegras“ – also auch Marko-Algen. Wichtig beim Verzehr von Makro-Algen ist es, darauf zu achten woher die Algen kommen und auf die Menge der Algen. Wie auch ihre kleinen Artgenossen, den Mikroalgen, speichern Meeres-Algen Schwermetalle und andere Giftstoffe, weswegen ein exzessiver Genuss schädlich sein kann. Auch der  natürlich hohe Jodgehalt der Meeresalgen kann gesundheitlich ein Problem sein. Am besten beraten ist man in einem Asia-Shop des eigenen Vertrauens, der einen über die Qualität, Anbauart und empfohlene Menge informieren kann.

klein aber fein!

Wenden wir uns aber den heimlichen Stars der Algenküche zu: den Mikro-Algen. Zu ihnen zählen Algen, dich nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Dazu zählen beispielsweise die Blaualge Spirulina und die  Chlorella-Alge. Diese beiden Süßwasseralgen sind geschmacklich ganz anders als die Umami-lastigen und salzigen Makroalgen und erinnern vielmehr an ein Pulver aus Gerstengras oder anderen Grünpflanzen. Sie haben einen unglaublichen Mehrwert für die Ernährung: einen hohen Proteingehalt, viele Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe – mehr zu Chlorella und Spirulina findet ihr auch auf unserem Blog.
Meistens sind diese beiden Mikoralgen als Pulver verfügbar, was sie in der Küche universal einsetzbar macht. Sie passen so wohl in süße, als auch salzige Rezepte – egal ob Hummus oder Kekse, die Mikroalgen passen! Auch für Kinder oder für alte Menschen ist die Chlorella eine tolle Ergänzung der Ernährung, da sie keine bedenklichen Jodgehalte aufweist. Wichtig bei Chlorella aber auch Spirulina ist es darauf zu achten, dass die Mikroalgen aus einem geprüften Anbau in einem geschlossenem System kommen. Ein Glasröhrensystem beispielsweise, verhindert, dass die Algen Schwermetalle oder andere Gifstoffe aus der Umgebung oder der Luft speichert und somit in jeder Menge unbedenklich zum Verzehr geeignet ist!

Was würdet ihr mit der Chlorella in der Küche ausprobieren? Grüne Pfannkuchen? Grünes Kartoffelpürree? Oder doch ein klassischer grüner Smoothie? Wir sind gespannt auf eure Ideen und hoffen, dass ihr Algen in Zukunft einen Platz in eurer Küche gebt!

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