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Vitamin B12 – der unterschätzte Nervenheld

Jeder noch so gesundheitsbewusste – oder unbewusste – Mensch hat in seinem Leben schon einmal eine
Vitamin C Tablette genommen. Ob als brausige Wasserlösung oder als Präparat, Vitamin C ist wortwörtlich
in aller Munde. Wer sich aber schwach und antriebslos fühl ist vielleicht mit Vitamin C gar nicht geholfen
und braucht Hilfe von einem viel unscheinbarerem Vitamin, das in letzter Zeit endlich gebührende Auf-
merksamkeit bekommt: Vitamin B12!

Mit der wachsenden Zahl an VegetarierInnen und VeganerInnen wächst auch zunehmend das Interesse
an Vitamin B12. Denn während einen abwechslungsreiche Ernährung die meisten Vitaminmängel problemlos
umgeht – egal ob fleischlos oder nicht – ist es mit dem Vitamin B12 nicht ganz so einfach. Vitamin B12 findet
man meistens ausschließlich in tierischen Quellen. Die wenigen pflanzlichen Quellen für Vitamin B12 sind nicht
bioverfügbar – aber was bedeutet das eigentlich?!

Nicht immer können Vitamine ganz einfach vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden – gemessen
wird hierbei die Bioverfügbarkeit. 100% Bioverfügbarkeit ist beispielsweise eine Spritze, die direkt als Präparat
verabreicht wird – bei Lebensmitteln hängt es oft von der Menge des Vitamins oder am Trägerstoff, wie
bioverfügbar das Vitamin ist.

Vitamin B12 ist zumeist nur in tierischen Lebensmitteln zu finden – allen voran Innereien wie beispielsweise
Rinderleber, aber auch Süßwasserfischen und Fischroggen bzw. Eier. Daher müssen vor allem VeganerInnen
und VegetarerInnen darauf achten, dass sie einem Vitamin B12 Mangel durch Ergänzungsmittel vorbeugen.
Wer jedoch glaubt, dass ein Vitamin B12 Mangel aussschließlich bei diesen beiden Gruppen auftaucht, täuscht:
SportlerInnen, Schwangere und alte Menschen haben alle einen erhöhten Bedarf an Vitamin B12. Auch durch
fehlerhafte omnivore Ernährung oder chronische Darmerkrankungen kann ein Vitamin B12 Mangel auftreten.

Während lange Zeit gedacht wurde, dass Vitamin B12 ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt, wissen
wir jetzt, dass eine ganz besondere Art des Superfoods schon immer eine pflanzliche Quelle für das Vitamin ist:
Algen! Allen voran die Mirkoalgen Chlorella und Spirulina. Die Chlorella punktet hierbei mit einer besseren
Bioverfügbarkeit und ist somit eine perfekte Quelle für alle, die auf Tabletten verzichten wollen.

Aber wozu brauchen wir eigentlich Vitamin B12?

Wer sich schwach, müde und antriebslos fühlt könnte an einem Vitamin B12 Mangel leiden. Das liegt an mehreren
Funktionen, bei denen Vitamin B12 eine essentielle Rolle einnimmt.
Zum einen spielen sie eine Hauptrolle bei der Bildung der roten Blutkörperchen. Diese sind wiederum für den
Sauerstofftransport vom Blut zu Muskeln und Organen zuständig. Weniger Vitamin B12 bedeutet also weniger
rote Blutkörperchen, weniger Sauerstoffzufuhr und müde Muskeln, Organe und Gehirn.
Das Vitamin stellt darüber hinaus eine wichtige Funktion im Energiestoffwechsel, der ohne diesen Mikronährstoff
schnell runterfährt.
Besonders interessant ist auch die Rolle von Vitamin B12 im Nervensystem: es fördert die Konzentration und
unterstützt auch bei hoher Stressbelastung deine Nervenfunktion.

Wie man sieht, ist Vitamin B12 ein richtig unterschätzer Nährstoff – ohne es wäre unser Körper schnell nicht mehr
richtig funktionstüchtig. Wer sicher gehen will, dass seine Vitamin B12 Speicher dauerhaft gut aufgefüllt sind,
sollte die Chlorella Alge in seine alltägliche Ernährung einbinden. Schon teelöffelweise in Smoothies, Suppen oder
im Pfannkuchenteig holt man sich so seine Portion Vitamin B12 ohne Nahrungsergänzungsmittel.

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